Weinviertler Bio-Tafeltrauben

Weinbau Sandra und Johannes Friedberger

Badgasse 4

A-2102 Bisamberg

johannes.friedberger@aon.at

Muskatbleu

  Sortenbeschreibung

Muskat bleu

Agroscope Changins-Wädenswil

Schmackhafte Weinviertler Tafeltrauben aus biologischem Anbau

 


Weinviertler Bio-Tafeltrauben

Neben der Buschenschänke Friedberger wird auch ein biologisch wirtschaftender Tafeltraubenbetrieb von Sandra und Johannes Friedberger in Bisamberg im südlichen Weinviertel geführt.

Ziel unseres Betriebes:

+ Produktion hochwertiger, schmackhafter, aromatischer frischer Tafeltrauben

+ Tafeltrauben aus biologischem Anbau im Einklang mit der Natur

+ Einsatz von Pflanzenstärkungsmitteln und Verzicht auf synthetische sowie Kupfer-hältige Pflanzenschutzmittel

+ keine Pflanzenschutzmittelrückstände auf den Trauben

+ besondere Rücksichtnahme auf Bodenqualität und Kreislaufwirtschaft (Humusaufbau statt stickstoffhaltige Mineraldünger)

+ Erhaltung der Biodiversität im Weingarten durch Ökoinseln (Pflanzung mehrer Obst- und Pflanzenarten)

+ Produktion von Tafeltrauben mit Identität aus dem Weinviertel

+ klimaschonende Bewirtschaftungsweise mit kleinem CO2-Fußabdruck, Einsatz bodenschonender Geräte

+ Überlegenheit der heimischen Tafeltrauben in Geschmack, Frische und Pestizid-Rückstandsfreiheit gegenüber ausländischer Ware

+ Produktion von Weinviertler Bio-Traubensaft mit gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen (Resveratrol, ...)

+ doppelt bis fünfach höherer Wert der antioxidativen Kapazität als handeslübliche Traubensäfte

+ Laufende Betriebskontrolle durch die Austria Bio Garantie GmbH

+++ All das zusammen führt dazu, dass unsere Bio-Reben immer Testsieger bei unserem Bisamberger Rotwild sind, denn Rehe fressen nichts lieber als unbehandelte Blätter und Trauben +++

Deshalb müssen wir unsere Bio-Tafeltrauben auch durch ein Schutznetz vor unseren lieben Rehleins schützen.

Familie FRIEDBERGER 

 


Tafeltraubensorten

 

Gewählt wurde für das Weingartengrundstück als Hauptsorte Muskat bleu, eine sehr pilztolerante und schmackhafte Tafeltraubensorte. Weitere Sorten, vor allem kernarme und kernlose Tafeltrauben-Sorten werden versuchsweise angebaut. Durch die Tätigkeit von Johannes Friedberger als Praxis-Weinbaufachlehrer an der HBLA u. BA für Wein- und Obstbau in Klosterneuburg können viele Erkenntnisse der Sortenanbaueignung des Tafeltraubenquartieres der HBLA Klosterneuburg übernommen werden.

Sortenbeschreibung - Muskat bleu:

Die Tafeltraubensorte “Muskat bleu” kommt aus der Schweiz und wurde in den 1930er Jahren vom Rebenzüchter Garnier am Genfer See in der Schweiz gezüchtet.
Wie der Name schon sagt, besitzt sie eine blaue Traube, die durch Ihre großen, leicht ovalen Beeren in tiefblauer Färbung schon optisch besticht. Die Traube ist sehr lockerbeerig.
Beim Verkosten der Trauben fällt einem zunächst die knackige Schale, dann das feste Beerenfleisch und am Ende der angenehme Muskatgeschmack auf. Verbunden von der dezenten Säure getragenen Frucht schmeckt sie einfach nach mehr. Zusätzlich weist die Sorte auch hohe Werte an bioaktiven Pflanzenstoffen auf.
Die Erntezeit beginnt Mitte August und kann in guten Jahren 3-4 Wochen dauern.
Diese Schweizer Sorte ist in ihren Resistenzeigenschaften gegenüber den Rebkrankheiten Echter und Falscher Mehltau vielen anderen Tafeltraubensorten überlegen, was mit den härteren Selektionsbedingungen in der Schweiz zusammenhängt. Gegen Echten Mehltau ist sie praktisch resistent und gegen Falschen Mehltau ist sie hypersensibel, das heisst, dass die Sorte befallenes Gewebe rasch absterben lässt und somit ein Fortschreiten der Krankheit verhindert (dadurch entstehen manchmal viele kleine braune Flecken am Blatt). Die Sorte eignet sich hervorragend für den Anbau im Hausgarten und die Traubensaftproduktion aber auch für die Weinproduktion. Durch eine versuchweise Pressung und Pasteurisation von Muskat bleu-Trauben konnte festgellt werden, dass die antioxidative Kapazität doppelt bis fünfach so hoch war als in handelsüblichen österreichischen Traubensäften.

Muskatbleu

 


Gesundheit

Weintrauben gab es quasi schon immer und auch heute zählen Trauben zu den beliebtesten Früchten.

Die Weinrebe ist eine der ältesten Kulturpflanzen. In Europa, Asien und im Nahen Osten wurden bis zu drei Millionen Jahre alte Funde von Weinreben entdeckt.

Energiekick für den Alltag
Munter in den Tag – die sonnengereiften, süßen Trauben eignen sich gut als Energiespender. Verantwortlich dafür ist der hohe Gehalt an natürlichem Frucht- und Traubenzucker. Auch sonst haben Trauben viel zu bieten: Vitamin C, fast alle B-Vitamine, die besonders für Stoffwechsel, gute Nerven und das Gehirn wichtig sind. Der hohe Gehalt an Folsäure fördert die Blutbildung. Auch Kalium ist in Trauben reichlich zu finden. Die ballaststoffreichen Schalen der Weintrauben fördern die Verdauung, beseitigen Darmträgheit und Verstopfung. Weintrauben sind auch in der Heilkunde beliebt, sie reinigen den Körper, wirken entwässernd und entgiftend.

Blaue Trauben enthalten mehr bioaktive Pflanzenstoffe
Inhaltsstoffe der blauen Trauben (berstimmte Flavonoide und Resveratrol), vor allem in der Beerenschale, gelten als besonders gesundheitsfördernd: Studien haben gezeigt, dass diese Biostoffe Infektionen hemmen und „antioxidativ“ wirken. Antioxidativ wirksame Stoffe fangen die freien Radikale – das sind aggressive Moleküle, die z. B. durch Stress, Umweltgifte, Smog, Ozon etc. entstehen – ab und „reparieren“ schon angegriffene Zellen und verringern so das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs.
Wer also etwas für die Gesundheit tun will, sollte im Herbst fleißig Tafeltrauben essen. Bio-Tafeltrauben aus Österreich sollten Sie den Vorzug zu geben, da sie höhere Gehalte an bioaktiven Pflanzenstoffen (wie etwa Resveratrol) aufweisen. Konventionelle Tafeltrauben aus dem Ausland weisen hingegen bei Untersuchungen häufig starke Pestizidbelastungen auf.

Trauben am Markt
Nur rund 10 Prozent der weltweiten Weintraubenernte kommen als Tafeltrauben in den Handel. Leider stammt immer noch ein Großteil der im österreichischen Lebensmittelhandel erhältlichen Tafeltrauben aus dem Ausland. 85 Prozent sind ausschließlich zur Erzeugung von Wein und Sekt, bestimmt. Die restlichen 5 Prozent werden zu Rosinen getrocknet.

Lagerung & Konservierung
Da Trauben nach der Ernte nicht mehr nachreifen, sollte man nur reife Weintrauben aus der Region kaufen. Die Früchte sollten trocken und kühl – im Gemüsefach des Kühlschranks – gelagert werden. Die Verpackung muss luftdurchlässig (z.B. Papiersackerl) sein, damit die Trauben atmen können und nicht faulen.

Verwendung in der Küche
Trauben immer erst kurz vor dem Verzehr waschen. Am besten schmecken Trauben frisch als Dessert oder als Obstmahlzeit zwischendurch. Trauben passen gut in Müsli, Obstsalat, zu Marmeladen, Chutneys, Gelees, Obstkuchen, Strudel und Muffins. Trauben schmecken auch pikant in Salaten, Quiches, Käse, zu Leber, Geflügel oder Wild.

(Quelle: BioAustria)


Verkauf

Buschenschank Friedberger

geöffnet vom 13. August bis 9. September

Hauptstraße 17

2102 Bisamberg